Kind auf Schaukel

Respektvoller und akzeptierender Umgang miteinander

Die Kirchengemeinde hat zum Schutz von Minderjährigen und schutzbefohlenen Erwachsenen vor sexueller Gewalt und Missbrauch im Verantwortungsbereich der Gemeinde seit 2016 „Präventionsfachkräfte“ ausgebildet und inzwischen ein „Institutionelles Schutzkonzept“ entwickelt.

In einem ersten Schritt wurden in einer „Risikoanalyse“ denkbare Gefährdungsmomente uns -szenarien zusammengetragen. Das Pastoralteam, der Pfarrgemeinderat, die Gemeinderäte und allen Gruppen haben einen umfangreichen Fragenkatalog beantwortet und sich dabei der Möglichkeiten oder Gelegenheiten zu grenzüberschreitendem Verhalten vergegenwärtigt, die in der Struktur oder der unbedachten Ablauforganisation bei Veranstaltungen begründet sein könnten. Die Auswertung der Antworten durch die Präventionsfachkräfte und den Arbeitskreis führte dann zur Verabredung eines Verhaltenskodex. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

und die ehrenamtlich Engagierten in der Gemeinde verpflichten sich seitdem auf diesen Kodex.

Inhaltlich widmet sich der Verhaltenskodex insbesondere Fragen von Nähe und Distanz, respektvoller Kommunikation und der Erarbeitung von Regeln, angemessenem Körperkontakt und dem Umgang mit Medien.

So qualifizieren wir unsere Mitarbeitenden

In Präventionsschulung und Beratungen durch die Präventionsfachkräfte lernen die in der Gemeinde Engagierten das Institutionelle Schutzkonzept kennen und ihre Fähigkeiten für den Umgang mit Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Mindestens alle fünf Jahre werden die Mitarbeitenden zu einer Vertiefungs- bzw. Auffrischungsveranstaltung eingeladen. So bleiben das brisante Thema und ein angemessenes Verhalten auf Dauer im Blick.

Das Institutionelles Schutzkonzept der Kirchengemeinde gibt im weitern Hinweise, was im Verdachtsfall eines sexuellen Übergriffs zu tun ist und beschreibt die Verpflichtungen des Pfarrers und der Präventionsfachkräfte.

Das gesamte Dokument liegt als PDF-Datei zum Download bereit.


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